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Doping im Fußball?

Der Deutsche Fußballbund (DFB) ließ im Jahr 2002 592 Dopingkontrollen bei Fußball-profis durchführen. Keine einzige war positiv.
Zwei vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) akkreditierte Labore in Deutschland haben im vergangenen Jahr 2002  über 15000 internationale Dopinganaly-sen durchgeführt. Das Institut für Biochemie in Köln und das Institut in Kreischa mach-ten dabei auch die Untersuchungen für die Verbände des Deutschen Sportbundes.

  • Bei insgesamt 15790 Wettkampf- und Trainingskontrollen wurden 160 Athleten des Dopings überführt.
  • Von 7676 Kontrollen des Deutschen Sportbundes waren 39 positiv, von 214 Proben anderer Deutscher Verbände waren 17 positiv.

So wurden z.B. aus dem Bund Deutscher Radfahrer von 466 Proben zwei positive Befunde gemeldet und, wie bereits erwähnt, keine Dopingfälle innerhalb des Deut-schen Fußballbundes. Die häufigsten positiven Proben finden sich bei Berufsboxern und dem Deutschen Bodybuilder- und Fitnessverband.

  • In 103 von 7930 Urinproben internationaler Verbände wurden Dopingsubstanzen entdeckt .

Sportler versprechen sich häufig von der Einnahme von Nahrungsergänzungs- oder Arzneimitteln eine Leistungssteigerung. Werden jedoch verbotene Substanzen zuge-führt, so macht sich der Athlet des Dopings schuldig (IOC-Liste der verbotenen Subs-tanzen unter www.dopinginfo.de). Dies ist gesundheitsschädigend, unfair und verletzt den Grundsatz der Chancengleichheit.

Neben Anabolika werden oftmals Stimulantien wie Ephedrin, Amphetamin und sogar Ecstasy angewendet. Es handelt sich um Aufputschmittel, die eine stark anregende Wir-kung auf den Körper haben. So kommt es zu einer gesteigerten Wachsamkeit, Hoch-stimmung entsteht und Hemmungen schwinden. Zu dieser Substanzgruppe zählen auch Appetitzügler, die von Sportlern in der Vorbereitungsphase zur Gewichtsreduktion ein-gesetzt werden (damit wurde zum Beispiel auch Fußballerspieler Roland Wohlfahrt vor einigen Jahren überführt). Die Einnahme solcher Substanzen kann zur Abhängigkeit und schweren körperlichen Schäden führen. Stimulantien verhindern, dass die Anwender müde werden. Erschöpfungsanzeichen des Körpers werden nicht wahrgenommen, so dass sich über die körperlichen Reserven hinaus angestrengt wird - dies kann sogar bis zum Tode führen.
Auch Nahrungsergänzungsmittel wie z.B. Kreatin- oder Vitaminpräparate bergen heut-zutage Dopingrisiken. So wurden einige bekannte Fußballprofis aus der italienischen Liga wie Edgar Davids, Frank de Boer und Jap Stam positiv getestet. Nach vielfältigen Untersuchungen stellte sich heraus, dass die verwendeten Nahrungsergänzungsmittel der Stars mit verbotenen Prohormonen verunreinigt gewesen sind. Der Olympiastütz-punkt Köln veröffentlicht auf seiner Homepage eine Liste mit unbedenklichen Produk-ten (www.osp-koeln.de)

Weitere Informationen zum Thema Doping auch unter:

  • www.dopinginfo.de  (Institut für Biochemie, Deutsche Sporthochschule Köln)
  • www.nada-bonn.de  (Nationale Doping-Agentur)

Eine umfassende Beschreibung des Verfahrens, Rechte und Pflichten der Sportler und der Kontrolleure können sie für den Bereich Fußball nachlesen unter:

  • www.dfb.de./dfb-info/interna/index.natml.

Dr. med. Emanuel Merkle
Facharzt für Orthopädie u. Dipl.-Sportlehrer

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